Archive for the 'Nachhaltigkeit' category
Habe heute einen Vortrag von Matthias Stürmer (ETH SMI) gehört, wie es IBM “geschafft” hat, eine Community um die Eclipse-Programmierplattform herum aufzubauen. War sehr interessant. Die anschliessende Diskussion, bei der auch Marc Holitscher (MS) dabei war, kreiste u.a. um die spannende Frage, warum IBM das machte… (warme) Grosszügigkeit oder (kaltes) Investment?
Die Diskussion brachte mich zum Nachdenken, worin die Unterschiede bestehen, wenn eine Firma versucht “öko-nachhaltig” oder eben “digital nachhaltig” zu sein. Der folgende Vergleich hinkt natürlich (Äpfel und Birnen, sozusagen), deshalb also nur mal eine Meinung, die auch gerne in einem Kommentar zerrissen werden kann…
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Categories: Events, Software, Nachhaltigkeit
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Jetzt hat es sich doch so ergeben, dass ich etwas mehr an der OpenExpo in Bern mitwirken werde, als es anfangs aussah. Doch ich beklage mich nicht, Mr. OpenExpo schafft es immer wieder, ein spannendes Event auf die Beine zu stellen!
- Meine Eingabe für einen Vortrag im dicht gepackten Government Track (13.03.08) wurde doch noch berücksichtigt — anstelle von Torsten Werner (Auswärtiges Amt, Deutschland), der nicht kommen kann. Zwischen 11:30 und 11:45 möchte ich ein paar Ideen für eine digitale Nachhaltigkeitsstrategie für die Schweiz präsentieren.
- Gleichentags nehme ich anstelle von George Greve (FSFE) an der Podiumsdiskussion im Government Track teil.
- Und was schon länger fix ist: Ich leite die “Jungle Tours” (siehe PDF-Programm). Wer sich einen Überblick über die ausstellenden Open Source Projekte verschaffen will, kann sich hier anmelden: tour@openexpo.ch
Categories: Vorträge, Events, Nachhaltigkeit
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Was ist „digitale Nachhaltigkeit“?
Nachhaltigkeit im herkömmlichen Sinne bedeutet den fairen Zu- und Umgang mit physisch-endlichen, oft natürlichen Ressourcen. Aber was bedeutet dieses Konzept übertragen auf eine Ressource, die nicht knapp ist? Digitale Formen von Wissen und Kultur sind solch immaterielle Ressourcen, deren Nutzen durch Verbreitung wächst: Ihr gesellschaftlicher Nutzen ist dann optimal, wenn möglichst viele Menschen Zugang inkl. des Rechts hürdenloser Nutzung haben.
Warum ist sie von Bedeutung?
Die Diskussion um digitale Nachhaltigkeit existiert heute nur vereinzelt; auch der Begriff hat sich noch nicht etabliert.
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Categories: Nachhaltigkeit
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January 23, 2008 12:13 pm
Wieviel Vertrauen haben Sie in eine Branche, die basierend auf eigenen Berechnungen ihre Kunden PR-wirksam verklagt und kollektiv als Verbrecher bezeichnet (unter-der-Gürtellinie-Spots wie zB. auf www.hartabergerecht.de [absichtliche Nichtverlinkung]) und konstant für härtere Urhebrrechte und deren Durchsetzung pocht, etc. — und nach einigen Jahren zugibt, dass ihre Berechnungen, quasi die Grundlage aller genutzten Rechtsmittel, falsch waren? (Quelle: Financial Times Deutschland.)Als ob die Musikindustrie nicht schon genug Probleme hätte ihre eigene Transformation aktiv anzugehen und das überholte und digital unnachhaltige Geschäftsmodell umzubauen… Glauben Sie bei einem Unterschied von fast 100% (Studenten seien statt 44% jetzt doch nur zu 15% für den Umsatzrückgang verantwortlich), dass sich eine grosse Organisation wie die MPAA tatsächlich verrechnet hat?
Vielleicht eine gute Gelegenheit um auf ein paar ehrliche Alternativen aufmerksam zu machen, die Offenheit und Nachhaltigkeit ernst nehmen: Magnatune.com, CCMixter, starfrosch.ch, Kahvi.org.
Categories: Freiheit, Medien, Nachhaltigkeit
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September 16, 2007 10:45 am
Das Technical Advisory Board des Blacksmith Institute hat eine interaktive Karte publiziert, auf welcher sie Orte mit der höchsten Umweltverschmutzung weltweit verzeichnet hat. Zu jedem Ort gibt es einen kurzen Infotext mit einem Photo. Haarsträubende Werte, wie z.B. zur sibirischen Stadt Norilsk, wo «the world’s largest heavy metals smelting complex, where over 4 million tons annually of cadmium, copper, lead, nickel, arsenic, selenium and zinc are released into the air» steht. Das sind 4′000′000′000kg giftige Stoffe pro Jahr nur an diesem einen Ort.
Fairerweise muss man erwähnen, dass die Firma sich Mühe gibt, die Emissionen zu reduzieren: «They also aspire to reduce the volume of sulphur dioxide emissions to 400 thousand tons by 2015 (which would result in normal atmospheric air) but admit that goal deadline is an extremely ambitious one.» Das ist 1/10 der Gesamtmenge. Aber erst in 7-8 Jahren.
Der komplette Bericht «The Top Ten of the Dirty Thirty» ist als PDF verfügbar.
Categories: Nachhaltigkeit
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September 7, 2007 10:48 pm
Am 17./18. Oktober findet in Berlin die erste “SUSTAINABLE-IT” Konferenz statt, organisiert vom newthinking store (der auch den Blog “Netzpolitik.org” betreibt) und der amina Stiftung.
Ich hatte mir schon lange vorgenommen, hin zu gehen. Umso lustiger ist es, dass ich vor wenigen Tagen ein Email von den Veranstaltern bekam, ob ich nicht ein Referat zu “Nachhaltigkeit bei Software” halten möchte. Aber klar doch!
Inzwischen ist das Draft Programm online und es sieht soweit sehr gut aus: Das nicht kleine Themenfeld wird in seiner ganzen Breite behandelt. Drei Bereiche wurden definiert, in denen verschiedene Themen diskutiert werden sollen: Unter Ressourcen geht es um ökologische Hardware, Software-Architekturen und Produktstrategien, sowie die indirekte Rolle von ICT beim Schutz anderer Ressourcen. In den Bereich Gerechtigkeit, Partizipation und kulturelle Vielfalt fallen die Themen Digital Equity (Fairness), Demokratie und Governance, Diversität und Community. Der dritte Bereich Geschäftsstrategien widmet sich schliesslich Themen wie Standardisierung, Open Source und Proprietät, Konkurrenz und Innovationszyklen, sowie der Frage was Corporate Responsibility in der Digitalbranche bedeuten kann. Die ausführliche Version gibt es hier.
Das Anmeldeformular ist noch nicht online, aber die Preise sind bekannt: Tagesticker €25.-, Studierende €15.-
Categories: Vorträge, Events, Software, Nachhaltigkeit
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