Archive for the 'Software' category

R.I.P. Windows XP, welcome ubuntu Linux 9.04!

April 15, 2009 12:03 pm

Gestern (14.04.09) endete der main stream support von Microsoft für Windows XP, ab jetzt gibt es nur noch extended support, wobei sich extended auf den Zeitraum und nicht auf den Support selbst bezieht (http://support.microsoft.com/lifecycle/#mainstream). Das ist der mehr oder weniger sanfte “Upgrade-Druck”, den ein Hersteller proprietärer Software einsetzt, damit seine Software auch in Zukunft gekauft wird — auch wenn es sonst evtl. wenig Gründe für einen Wechsel gibt. Wer also noch XP verwendet und sogar zufrieden ist, muss sich trotzdem mit dem Wechsel beschäftigen. Da in wenigen Tagen das neue ubuntu Linux herauskommt, möchte ich darauf hinweisen — damit nicht alle denken, es gäbe nur die Wahl zwischen MacOXs und Vista heute oder Windows7 in einem Jahr…

Kurs “OO.org Writer professionell”

March 17, 2009 4:55 pm

Tja, ich bin leider sehr spät dran damit. Anyway, mein 2-teiliger Crash-Kurs, wie man OpenOffice.org Writer professionell im Hochschulbereich für Arbeiten aller Art einsetzt beginnt in… ca. 20 Minuten im HG D16.2. :-p

Wer es verpasst, kann gerne dem zweiten Abend in genau einer Woche beiwohnen. Das verwendete Tutorial ist diesem Post angehängt (hoffe ich). — UPDATE – Dem Tutorial fehlten die Screenshots. Ich habe dies korrigiert und einen neuen (kurzen) Teil zu Bibus eingefügt: OO.org Writer Tutorial (03/2009).

Wer kennt ein gutes Tool um aus Text tag clouds zu generieren?

November 28, 2008 10:14 am

Ich suche für meine Vorlesung ein möglichst einfaches FOSS Tool, um aus einem längeren Text Begriffshäufigkeiten (z.B. durch Schriftgrösse) und -nähen (z.B. durch Abstände) graphisch darzustellen aka “tag clouds” zu generieren. (ubuntu) Linux bevorzugt, aber plattformunabhängig oder web-based geht auch. Herzlichen Dank!

Niederländisches Patentbüro wechselt komplett auf Open Source

September 30, 2008 10:13 am

Wenn das nicht ironisch ist. :-)

Open Source Debatte im neuen Blog der ETH-Informatikdienste

September 24, 2008 9:58 pm

Die Informatikdienste der ETH Zürich haben neu einen Blog, in den Mitarbeitende der ID regelmäsig von ihrer Arbeit bloggen. Finde ich sehr begrüssenswert, denn es trägt sehr zu Transparenz und indirekt Kundenähe bei, wenn eine grosse Dienstleistungsorganisation (die ID haben fast 200 MA) sich so offen für Feedback zeigt.

Wer etwas zu Open Source an der ETH sagen möchte oder lesen, was andere meinen, hier ist die Gelegenheit.

China – «You say ‹jump›, I say how high?»

September 17, 2008 3:13 pm

Ni hao! Ich habe heute einen Chinesisch-Anfängerkurs begonnen und bin bei der Suche nach Open Source Lernprogrammen auf eine interessante Meldung gestossen. Bei weitem ist nicht alles, was China tut, ist zu begrüssen, aber im Bereich Open Source und Linux scheint die chinesische Regierung weitsichtig zu handeln.

LUPA ist eine, von der Regierung unterstützte Allianz, die Open Source an Universtitäten mit Kursen und anderen Aktivitäten fördert. Über 300 Universitäten und Colleges sind Mitglied von LUPA. Der Chef von LUPA schätzt, dass in Zukunft bis zu 100′000 Studierende pro Jahr zertifizierte Linux-Kurse absolvieren werden. Das sind zwar nur 48h-Kursformate, aber immerhin: Wer von uns, ausser EntwicklerInnen, hat jemals einen mehrtägigen Kurs für ein Betriebssystem absolviert?

Gewiss, alles was China macht, ist zahlenmässig beeindruckend.Aber auch die Schweizer Universitäten und höheren Bildungseinrichtungen würden vom vermehrten Einsatz Freier Software profitieren: Kurzfristig und vielleicht auf “peanuts”-Level, indem Lizenzgebühren eingespart werden; mittelfristig und schon substantieller, indem Aufwand für die Lizenzadministration gesenkt wird (aktuelle Beispieldiskussion im neuen Blog der Informatikdienste der ETHZ) und schliesslich langfristig und mit Hebelwirkung, indem das Innovationspotential von Absolventen und Spinoffs dadurch erhöht wird, dass sie in Werkzeugen ausgebildet wurden, die es ihnen einfach machen, neue Dienstleistungen mit kurzen time-to-market Zeiten und zu kompetitiven Preisen anzubieten. Lokale Wertschöpfung ermöglichen und fördern ist was durch LUPA in China passiert – und auch hier klappen könnte. So überrascht es auch nicht, dass LUPA mit «stop piracy» klar Stellung (hier, Pkt. 6) bezieht, denn die Abhängigkeit von proprietärer Software – selbst wenn sie gratis ist – wirkt der Unabhängigkeit der eigenen lokalen Anbieter und Kunden entgegen. Es stimmt, dass auch ausländische Hersteller Arbeitsplätze in den Absatzmärkten schaffen. Aber nicht so viele. Zudem bleibt weniger des erwirtschafteten Gewinns vor Ort.

Wir werden sehen, ob China mit diesem neuen Ansatz, mehr Basar, weniger Kathedrale, endlich mal ein positiver Grosser Sprung gelingt.